[kde-de]:kpackage unter Redhat 9.0

David Sandberg David_Sandberg at t-online.de
Di Mai 13 00:50:29 CEST 2003


So ich denke ich habe das Problem gelöst. Zunächst hatte ich versucht das
qt 3.1.2 zu kompilieren und mit checkinstall (anstelle von make install)
ein RPM zu erzeugen. das gelang auch gut und das RPM wurde automatisch
installiert und auch in die rpmdb eingetragen. (Die qt-demo-Programme
funktionierten auch sehr gut.) Ein rpm -q qt ergab die richtige Version.
Aber die andern Pakete kriegten davon leider nichts mit und verlangten
beharrlich nach den dependencies. Ich versuchte dann den rpm auszutricksen
mit --justdb, indem ich nämlich die alte qt-Version auf diese weise in die
db einspielte. Aber das KDE 3.1.1a verlangt zwingend das neuere qt 3.1.2.
Bis ich dahinterkam, daß man auch für redhat bei Qt die sourceforge-Pakete
verwenden kann, da gibt es nämlich aktuelle qt 3.1.2-2 Pakete. Man kann
sogar die Pakete von Raw-Hide verwenden qt 3.1.2-5, die werden anstandslos
installiert dazu das devel und designer-package. Dann kann man
störungsfrei die kompletten KDE 3.1.1a Pakete installieren, einschließlich
devels.

Ich hoffe mit diesem Tip anderen geholfen zu haben, die sich nicht trauten
die sourceforge-Pakete für redhat 9.0 zu verwenden. dennoch würde ich vor
der Installation des KDE 3.1.1a das KDE aus der Distribution vorher
deinstallieren, und gegebenenfalls man nicht nur von Konsole arbeiten
will, vorrübergehend unter Gnome arbeiten.

Gruß David